Vom 8.-12.6.2026 haben sich die Lateinkurse unseres 8. Jahrgangs, begleitet von Frau Aakmann, Herrn Wittje und Frau Holtmeier-Salvador, auf eine Reise (überwiegend) in die Vergangenheit gemacht.
Mit der umsichtigen Planung und sachkundigen Moderation von Frau Aakmann begann die Besichtigung der Stadt für uns in der römischen Antike in Form einer Erlebnisführung durch einen Optio und einen Centurio durch die Porta Nigra, bei der wir die Gründungsgeschichte und den Wechsel zum Christentum unter Kaiser Konstantin hautnah miterleben durften.
Der anschließende Besuch von Amphitheater und Kaiserthermen gab uns einen Einblick in das Umfeld übernommener römischer Freizeitgestaltung. Im Landesmuseum besichtigten wir gewaltige Grabdenkmäler, wunderschöne Mosaiken, ein Stadtmodell sowie den größten römischen Goldmünzenschatz der Welt, bevor uns die Geister zu sich riefen und wieder bei den Grabmonumenten vom Leben und Alltag der Bestatteten berichteten.
Der Trierer Dom begeisterte uns mit seiner Größe und vielfältigen Bauweise, die Liebfrauenkirche daneben verzauberte uns mit dem Farbenspiel ihrer bunten Glasfenster und ließ uns ihre Stille genießen.
In der Konstantinbasilika sahen wir förmlich den Kaiser thronen, und wenn auch die prunkvolle Ausstattung nicht mehr existierte, vermittelte uns allein die Größe des Bauwerks ein Gefühl der Macht, die hier demonstriert wurde.
Neben dem abwechslungsreichen Programm kam die Freizeit nicht zu kurz: Es gab ausreichend Zeit, um die Innenstadt und das kulinarische Angebot zu erkunden, durch Geschäfte zu stöbern, an der Mosel entlang zu gehen, Fuß- oder Volleyball zu spielen und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen – was wir auf jeden Fall getan haben – müde waren nur manchmal unsere Füße... Kein Regen konnte uns die Stimmung vermiesen, die Sonne sie kaum noch besser machen, und so schauen wir zurück auf eine tolle Zeit, in der wir eine wundervolle Stadt und unsere Lateingruppen mit sehr viel Freude (noch besser) kennengelernt haben!