Fünf Tage, drei zehnte Klassen und eine Stadt voller Geschichte: Vom 15. bis 19. Juni 2026 verbrachte der Jahrgang 10 des Laurentius-Siemer-Gymnasiums seine Abschlussfahrt in Berlin – und kam mit jeder Menge Eindrücken, guter Laune und müden Beinen zurück ins Saterland. Begleitet wurde der Jahrgang von Frau Appelhans, Frau Bruns, Herrn Kirchberg und Herrn Walter, die die Fahrt organisierten und die Gruppe die ganze Woche über betreuten.
Bei strahlendem Sonnenschein und entsprechend guter Stimmung ging es am Montag mit dem Zug über Hannover in die Hauptstadt. Nach der Ankunft am Berliner Ostbahnhof und dem Check-in im Hotel direkt an der East Side Gallery und der Spree stand der Nachmittag ganz im Zeichen von Berlin-West: Rund um Bahnhof Zoo, Breitscheidplatz, Gedächtniskirche und KaDeWe wurde die City West erkundet, bevor der Abend zur freien Verfügung stand.
Am Dienstag führte ein Stadtspaziergang durch die Mitte vorbei an Checkpoint Charlie, dem Holocaust-Mahnmal, dem Führerbunker und dem Brandenburger Tor – hier durften natürlich auch die obligatorischen Erinnerungsfotos nicht fehlen. Mittags ging es weiter zum Berliner Dom, der mit seiner imposanten Kuppel für einen ruhigen, nachdenklichen Moment sorgte. Am Nachmittag stand dann der Spaß im Vordergrund: Im Illuseum entstanden jede Menge schräge und lustige Erinnerungsfotos, bevor der Abend wieder zur freien Gestaltung blieb.
Der Mittwoch widmete sich der deutschen Teilungsgeschichte. An der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße wurde die Teilung der Stadt greifbar, im Anschluss vertiefte die Ausstellung „Alltag in der DDR“ in der Kulturbrauerei die Eindrücke vom Leben hinter der Mauer. Nach einer Mittagspause am Potsdamer Platz ging es am Nachmittag zunächst zur Philharmonie, wo der Jahrgang einige interessante Fakten zu den Berliner Philharmonikern erfuhr, bevor es weiter ins Spionagemuseum ging, wo die vielen Mitmachstationen – allen voran der Laser-Parcours – für reichlich Nervenkitzel und Ehrgeiz sorgten.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Bundespolitik: Mit einem Vortrag im Plenarsaal und einem Blick von der Dachterrasse über die Stadt war der Besuch des Bundestags ein besonderes Highlight der Fahrt. Am Abend ließ die Gruppe den Tag im Friedrichstadt-Palast mit der Show „BLINDED by DELIGHT“ ausklingen. Die Begeisterung der Schüler*innen war hier besonders groß – Glitzer, Akrobatik und große Bühnenshow kamen hervorragend an.
Am Freitag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen: Nach dem Check-out ging es über Berlin-Charlottenburg und Hannover zurück nach Oldenburg.
So entstand über die Woche ein dichtes Bild deutscher Geschichte – von der NS-Zeit über die DDR bis zum Mauerfall –, das vor Ort plötzlich ganz konkret wurde. Die zahlreichen Freizeitblöcke gaben den Schüler*innen zudem genüg Raum, um Berlin auch auf eigene Faust zu entdecken – das Hotel direkt an der East Side Gallery und der Spree erwies sich dafür als Glücksgriff.
Berlin hat sich als Reiseziel für die Abschlussfahrt einmal mehr bewährt – mit einer gelungenen Mischung aus Geschichte, Kultur und gemeinsamen Erlebnissen, die dden Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.