- Oliver Thoben
- Kategorie: Veranstaltungsberichte
Pfarrer Kichie Minamie. Doch neben dieser rein geographischen Entfernung gibt es weitere Distanzen auf unterschiedlichster Ebene zwischen Japan und Deutschland, begründet in der unterschiedlichen Geschichte, Kultur, Tradition, Religion und Lebensphilosophie. Verständnis für diese Unterschiede zwischen den Menschen zu wecken und Brücken zwischen den Kulturen und Religionen zu bauen, ist das Anliegen von Kichie Minamie. Der evangelische Geistliche, der auf Einladung von Herrn Dr. Rademacher jetzt bei uns am LSG zu
Besuch war, ist zur Zeit als ehrenamtlicher Mitarbeiter der evangelischen württembergischen Landeskirche in Stuttgart in Norddeutschland im Einsatz und referierte so als Botschafter seines Landes vor den Klassen 9 und 10. Mit vielen Fotoeindrücken aus seiner Heimat vermochte der 69-Jährige dabei gekonnt seine Zuhörer knapp 90 Minuten in seinen Bann zu ziehen, wobei er stets auf neugierige Zwischenfragen eingehen konnte und wollte. Unverkennbar dabei war immer wieder das Anliegen des Geistlichen, für Frieden und Toleranz zu werben. So berichtete er einfülsam über Hiroshima und erklärte, auch mal augenzwinkernd, den Schöpfungsmythos Japans, wie er im Shinto-Glauben fest verankert ist.
Das Verstehen der japanischen Schrift fiel den Schülerinnen und Schülern schwer, dass Oliver Kahn einer der bekanntesten deutschen Zeitgenossen in Japan darstellt, verwunderte und erfreute zugleich.Berichte aus den Tageszeitungen:
"Dürfen auf gnadenvollen Vater hoffen..." - MT vom 27.01.2010
"Evangelischer Pfarrer aus Japan..." - NWZ vom 27.01.2010
"Pfarrer aus Japan besucht..." - GA vom 27.01.2010
Ramsloh / Cloppenburg - "Feind ist, wer anders denkt" ist der Titel der aktuellen Wanderausstellung der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), die jetzt im Kreishaus Cloppenburg zu sehen ist. Gemeinsam mit ihren Fachlehrern in Geschichte, Herrn Scheele und Herrn Thoben, haben sich unsere beiden 10. Klassen die Gelegenheit zu einem Besuch dieser Austellung nicht nehmen lassen und sich so begleitend 