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26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c genießen derzeit ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art im Skigebiet Grasgehren im Allgäu. Hier werden sie unter fachkundiger Anleitung durch Sportlehrerin Hildegard Bockhorst, dem Sportstudenten Herrn Markus Metzger sowie dem behindertensporterfahrenen Skilehrer Herrn Philipp Heckmann mit dem Skisport vertraut gemacht. Es gilt, unzählige Pistenkilometer über 5 Liftanlagen zu erobern! Schon nach 3 Tagen ist für einige Schüler dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt. Auch widrige Wetterverhältnisse wie dichtes Schneetreiben taten der Motivation und Begeisterung keinen Abbruch. Erfreulicherweise konnte auch der Wunsch eines Schülers mit Gehbehinderung erfüllt werden, diese Klassenfahrt aktiv mitzuerleben. Er wird bei seinen Abfahrten mit dem Sitzski von einem eigens für ihn beauftragten Skilehrer betreut und konnte somit schon nach 2 Tagen an allen Skiaktivitäten zusammen mit seinen Mitschülern teilnehmen.
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Das LSG Ramsloh hatte am Samstagvormittag, 11.02.17, wieder zum Infotag für die Viertklässler geladen und viele interessierte Schüler und Eltern waren gekommen um sich zu informieren. Einen ersten Überblick über die Schule bekamen sie vom Schulleiter, Reinhard Dreker, in einer Powerpoint-Präsentation. Anschließend konnten sie die Schule selbstständig oder mithilfe von Scouts erkunden. Das Ganztagsangebot, das das LSG seit diesem Schuljahr anbietet, wurde in einem Klassenraum präsentiert. Es umfasst die Hausaufgabenbetreuung, die von Montag bis Donnerstag immer in der 7./8. Stunde angeboten wird, die AGs Reiten, Fußball, Theater, Bogenschießen, die Förder-AG, SuS (Schüler unterstützen Schüler) und die Saterfriesisch-AG. Medienscouts, bei denen Schülerinnen und Schüler Hilfe finden können, stellten sich oben im Foyer den Fragen der jungen Besucher und informierten über die Gefahren im Internet. Der Fächerkanon wurde von Schülern z. B. in Deutsch mit Aufführungen von Goethes Zauberlehrling durch Fünftklässler oder durch Probeunterricht im Fach Englisch vorgestellt. Für die 2. Fremdsprache standen die Fachlehrer für Französisch und Latein den Eltern und Schülern zur Information und Beratung zur Verfügung. Im Computerraum konnten sich die Viertklässler kaum vom Mathe-Programm DynoGeo trennen, das sie mithilfe von Mathelehrern und älteren Schülern ausprobierten. Fetzig wurde es im Musikraum, als die Sechstklässler den Zuhörern zu Gehör brachten, was sie schon alles in der kurzen Zeit gelernt hatten. Wer von den Zuhörern vom Musizieren angesteckt worden war und Interesse hatte, konnte anschließend die verschiedenen Instrumente von der Querflöte über die Trompete, Klarinette und Posaune bis zum Euphonium ausprobieren. Sowohl die Musiklehrer als auch die Instrumentallehrer standen Interessierten für Fragen zur Verfügung. Großen Andrang fanden die Naturwissenschaften, wo die Schülerinnen und Schüler in den Fächern Biologie, Chemie und Physik begeistert selber experimentierten, den Laborführerschein machten oder einfach nur die Anschauungsobjekte betrachteten. Auch im Fachbereich Kunst durften die Schüler selber Hand anlegen und erstellten mithilfe von älteren Schülern kleine „Kunstwerke“ in der Drucktechnik. Im gesellschaftspolitischen Bereich konnten die Viertklässler ebenfalls selber aktiv werden. Im Fach Erdkunde nahmen viele an einer Ralley mit Erdkundefragen teil und erkundeten so die Schule, während sie sich im Fach Geschichte mit der Steinzeit und/oder den ägyptischen Hieroglyphen beschäftigten. Wer dann noch bei der Aufführung der Theater-AG reinschaute, erfuhr, wie vielfältig ein und dieselbe Szene aufgeführt werden kann - fröhlich, böse oder traurig usw. – einfach interessant. Während des ganzen Vormittags wurde auch der Film, den die AG Wahlsprache Saterfriesisch selber mit dem Regisseur Herbert Dohlen in saterfriesischer Sprache mit hochdeutschen Untertiteln über die Moore des Saterlands gedreht hat, gezeigt. In Kürze wird er auch auf der Homepage des LSG zu sehen sein. Für Zwischendurch oder zur Stärkung danach hatten die Elternvertreter eine sehr einladende Cafeteria mit einem riesigen Angebot von leckeren Kuchen und Schnittchen eingerichtet, sodass alle den vielfältigen Angeboten nachgehen und doch gestärkt durch Infos und Leckereien nach Hause gehen konnten.
Weitere Bilder des Infotages sehen Sie hier.
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RAMSLOH - Sie kamen in der Nacht. Warfen mit Steinen die Schaufenster jüdischer Geschäfte ein, drangen in Wohnungen ein, jagten Menschen aus ihren Häusern und setzten Synagogen in Brand.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 stürmten organisierte Schlägertrupps Wohnungen, Häuser oder Läden jüdischer Mitbürger im damaligen „Deutschen Reich“. Es ging als Pogromnacht in die Geschichte ein.
Und heute? Ist das Gedenken an die Ereignisse im Nationalsozialismus wichtiger denn je. „Die Erfahrung mit totalitären Systemen, Ausgrenzung und Verletzung der Menschenwürde gibt es auch heute noch“, sagt Dr. Irmtraud Kannen von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Oldenburger Münsterland. Gemeinsam mit Schülern des Schulzentrums Saterland und dem Laurentius-Siemer-Gymnasiums wird eine jährliche Gedenkveranstaltung organisiert. Am Mittwochnachmittag wurde die traditionelle Friedensleuchte übergeben, um den Gedanken an die Geschichte am Leben zu erhalten.
Die Judenverfolgung und die systematischen Menschenrechtsverletzungen geschahen aber nicht nur im weitentfernten Berlin, erklärten Schülerinnen der 10. Klasse in einem Vortrag. Als Beispiel nannten sie den Juden Alexander Hess. Er wurde 1872 in Altona (damaliges Preußen) geboren. Später wurde er Bürger von Barßel und heiratete 1920 Helene Meinerling. Zu dieser Zeit trat er zum katholischen Glauben über. Doch der Nationalsozialismus machte vor Barßel keinen Halt, in den Augen der örtlichen Nazis war Hess immer noch ein „Rassenjude“.
Nachdem Alexander Hess kurze Zeit im Sammellager Recklinghausen saß, kehrte er Barßel den Rücken und lebte von da an in ständiger Angst in Berlin. Im August 1942 wurde er in das Lager nach Riga deportiert und dort drei Tage später von den Nazis ermordet.
Als die Pogromnacht stattfand, war der Strücklinger Conrad Niemeyer vier Jahre alt. Jüdisches Leben habe es im Saterland und in Strücklinger Umgebung keines gegeben, erzählte er in einem Zeitzeugengespräch. Niemeyer erinnert sich aber noch etwas an jüdische Händler, überwiegend Schlachter und Viehhändler. In Erinnerung geblieben ist ihm vor allem der Krieg. „Viele Kriegsgefangene aus der Ukraine mussten bei Landwirten oder bei Torfwerken arbeiten, sie bekamen in den Dörfern abends eine Mahlzeit“, sagte Niemeyer.
„Auch heute noch besteht die Notwendigkeit, sich zu erinnern. Auch um sich zu erinnern, wohin es führen kann“, gab Dr. Irmtraud Kannen den Schülerin auf den Weg.
Quelle: NWZ online vom 10.11.2016
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- Christine Carstens
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31.10.2016 - Erstmals hat die Schülervertretung des LSG anlässlich des gruseligen Datums eine Halloween-Aktion ins Leben gerufen.
Die Schülerinnen und Schüler waren eingeladen sich zu verkleiden, so dass am besagten Montagmorgen einige Horrorgestalten das LSG heimsuchten. In den großen Pausen verteilte die SV "Süßes und Saures" an die kleinen und großen Monster, verkaufte roten und grünen Knochenglibber (Wackelpudding) und präsentierte eine geheimnisvolle Fühlbox, die sich großer Beliebtheit erfreute. Und wer es nicht erfühlt hat, hier nun die Lösung: in den einzelnen Fächern befanden sich gekochte Nudeln, Watte, Glibberperlen, eine Bürste sowie eine lebendige Hand ;)
Die SV freut sich sehr über die positive Resonanz und bedankt sich ganz herzlich bei allen Helfern und Teilnehmern.
Weitere Bilder der Aktion sehen Sie hier.
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- Oliver Thoben
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Ihren ersten gemeinsamen Projekttag zum Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" haben jetzt das LSG und das Schulzentrum Saterland veranstaltet. Unter dem Motto "Against Racism" verbrachten über 150 Schülerinnen und Schüler aller 10. Klassen einen gemeinsamen Schultag mit dem deutschen Sänger und Künstler Martin Rietsch alias "2schneidig". "2schneidig ist zu Gast an verschiedenen Schulformen und gestaltet interaktive Projekte für Schüler aller Jahrgangsstufen. Themenschwerpunkte sind Sucht- und Gewaltprävention sowie Projekte gegen Rassismus, Mobbing und zur Integrationsförderung in Kombination mit HipHop-Workshops.In den letzten Jahren führte 2schneidig jeweils ca. 60 Schulprojekttage für insgesamt ca. 5.000 Schülerinnen und Schüler pro Jahr durch. 2schneidig war zu Gast an Schulen in allen 16 Bundesländern und sowie an Schulen in Brasilien (Río de Janeiro, Sao Paulo, Curitiba) und in Ägypten (Hurghada)" (Quelle: www.2schneidig.com). Mit großem Einfühlungsvermögen wusste 2schneidig seine Zuhörer für seinen Vortrag und seine Anliegen zu begeistern. In Teams arbeiteten die Schülerinnen und Schüler gerne an den vorgegebenen Fragestellungen mit und kamen so unter- und miteinander über Themen wie Vorurteile, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Zivilcourage u.ä. ins Gespräch. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Klett-Verlag, der diesen schulformübergreifenden Projekttag als Pilotprojekt unterstützt hat.
Weitere Bilder zum Projekttag gibt es hier.