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- Oliver Thoben
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Mit dem Fahrrad nach Esterwegen sind jetzt die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 im Rahmen des Bewegungstages gefahren. Der Besuch der dortigen Gedenkstätte gehört mittlerweile zum festen Programm im Rahmen unseres Schultitels "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".
Über Scharrel, Sedelsberg und dann entlang des Küstenkanals führte der Hinweg, der, mit einem Frühstücksstopp auf Höhe Hilkenbrook eingerechnet, knapp zwei Stunden dauerte. In Esterwegen wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam zuerst einen Einblick in die Geschichte der sogenannten Emslandlager, beschäftigte sich dann in der Hauptausstellung mit einzelnen Häftlingsbiographien und wurde zum Schluss über das Außengelände geführt. Neben regionalgeschichtlichen Bezügen konnten so auch Aspekte zu den Themen Rassimus, Extremismus, Unterdrückung, Menschenwürde oder Diktatur angerissen werden. Der Rückweg führte, landschaftlich sehr eindrucksvoll, über Bockhorst und mitten durchs Moor der Esterweger Dose, so dass einige Schülerinnen und Schüler nach ihrer Ankunft zu Hause in Barßel, Harkebrügge, Strücklingen, Sedelsberg, Ramsloh oder Scharrel zum Teil mehr als 50 Kilometer im Sattel gesessen haben. Das LSG ist eben auch eine "sportfreundliche Schule".
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- Oliver Thoben
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Von einer ereignisreichen Woche aus dem polnischen Breslau kehrten jetzt 14 Schülerinnen und Schüler unserer Schule zurück. Im Rahmen des 1. deutsch-polnischen Schüleraustausches am LSG stand der Gegenbesuch in Polen an, nachdem im April 14 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Nr. 28 aus Breslau bei uns im Saterland zu Gast gewesen waren. Neben dem Alltagsleben in den Gastfamilien und in der Schule stand selbstverständlich Breslau als "Europäische Kulturhauptstadt 2016" mit seinen vielen Sehenswürdikeiten auf dem Programm. Neben der obligatorischen Stadtführung rund um die historische Dominsel gehörten die berühmte Jahrhunderthalle, der Zoo, die Wasserausstellung "Hydropolis", der Sky Tower und der berühmte Marktplatz im Stadtkern zu den Erkundungszielen. Der Besuch der Gedenkstätte KZ Auschwitz war sehr eindrucksvoll. Die Schülerinnen und Schüler wurden durch die Führung und den anschließenden Workshop sehr kompetent und angemessen mit dem schwierigen Ort in Berührung gebracht. In der abschließenden Reflexion waren sich alle Beteiligten einig, dass dies der erste, aber keinesfalls der letzte Austausch des LSG mit dem Gymnasium Nr. 28 in Breslau sein soll.
Fotos vom Besuch in Polen gibt es hier.

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- Kategorie: Veranstaltungsberichte
Am Freitagabend begeisterte unsere Theater-AG der Jahrgänge 5 – 7 mit ihrer Inszenierung das Publikum in der Aula des Schulzentrums Saterland.
Nach der erfolgreichen Inszenierung von „Die litje Prins“ vor zwei Jahren (https://www.youtube.com/watch?v=Psthlawv1kQ) war es an dem Abend wieder soweit: 23 Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre neue Produktion „Momo, de griese Heeren un ju Tied fon alle Moansken.
Das Stück, welches AG-Leiterin Marion Horst selbst nach der Romanvorlage von Michael Ende geschrieben hatte und nun mit der Arbeitsgemeinschaft auf die Bühne brachte, war in Teilen von Gretchen Grosser ins Saterfriesische übersetzt worden. Und Herr Kramer, der Seeltersk bei uns an der Schule auch als Unterrichtsfach anbietet, half den jungen Schauspielern bei der richtigen Aussprache, der für sie teilweise gänzlich neuen Minderheitensprache. Denn in dieser Theaterfassung wird Momo von Beppo nicht wie im Roman im Amphittheater gefunden, sondern in einer kleinen Moorkate im Saterland. Momo bringt Licht ins Leben der Dorfbewohner, bis plötzlich mit dem Zufrieren der Moore graue Herren die Sandinsel Seelterlound bevölkern und den Menschen ihre Zeit und ihr „Seeltersk“ rauben. Momo und ihre Freunde müssen wie in der Buchvorlage etwas tun, bevor es zu spät ist. Und so begann am Freitagabend das Abenteuer, das alle in den Bann zog ...
Die Szenen in hochdeutscher und saterfriesischer Sprache waren oft selbsterklärend, sodass auch die großen und kleinen Zuschauer alles verstehen konnten, die kein Saterfriesisch sprechen.
Nur mit großem Engagement und Durchhaltevermögen beim Lernen der Texte und beim Inszenieren auf der Bühne hatte sich die Theater-AG in zahlreichen AG-Stunden und in der Freizeit das abwechslungsreiche Bühnenstück bis zu diesem Zeitpunkt erarbeitet.
Unterstützt wurde die Theater-AG nun tatkräftig mit aufwendigen Licht- und Toneffekten von zwei Schülern (Robert Plump, 7b, und Marcel Brand, 8c), die aus der Bühnentechnik-AG von Oliver Thoben kamen. Bühnenbildelemente stammten von der Bühnenbild-AG, die seit einem Jahr eigenverantwortlich von den zwei Zehntklässlerinnen Lena Sassen und Jule Thomes geleitet wurde.
Selbst einen Maskenbildnerkurs, den Hanna Fendesack vom Staatstheater Oldenburg zwei Wochen vorher am LSG angeboten hatte, war von Mädchen aus dem 9. und 10. Jahrgang genutzt worden, um sich auf das Schminken der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler vorzubereiten. Und auch das ankündigende Plakat war im Vorfeld gemeinschaftlich von Jule Thomes und Valeria Geiger angefertigt worden.
Insgesamt bewies die Aufführung, dass sich das gemeinsame Engagement der vielen Teilnehmer und Helfer absolut gelohnt hat, um ein so tolles Theaterprojekt auf die Bühne zu zaubern.
Ausgewählte Szenen wird die Arbeitsgemeinschaft auch beim 2. Plattdüütschen Schooltheaterdag am 10.06.2016 im Graf-Anton-Günther-Gymnasium in Oldenburg präsentieren.
Einige Fotos der Aufführung können Sie hier einsehen.
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Am 17. März 2016 fand deutschlandweit der jährliche Känguru-Wettbewerb statt. Je nach Altersstufe waren je 24 bzw. 30 Aufgaben in 75 Minuten zu lösen.
Ziel des Wettbewerbs ist die Unterstützung der mathematischen Bildung an Schulen, Förderung selbstständigen Arbeitens sowie Freude zu wecken, sich mit mathematischen Problemen auseinander zu setzen.
Wer am LSG die ersten Plätze belegte, erfährt man hier...
Es nahmen über 840 000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 10 000 Schulen teil, davon 254 vom LSG in Ramsloh.
Alle Teilnehmer erhalten in den nächsten Tagen von ihren Fachlehrern in Mathematik als Anerkennung eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl, eine Broschüre „Mathe mit dem Känguru 2016“, welche neben den Aufgaben und Lösungen viele zusätzliche spannende Knobeleien enthält, und den „Preis für alle 2016“, das Doppel-Tantrix.
Zusätzlich werden am letzten Schultag vor den Sommerferien noch Preise verteilt, wenn man eine der folgenden Punktgrenzen erreicht hat.
| Klasse |
|
||
| bei einer erreichten Punktzahl von mindestens | |||
| 5 | 97,75 | 90,00 | 83,75 |
| 6 | 107,00 | 99,25 | 93,75 |
| 7 | 117,50 | 107,50 | 100,00 |
| 8 | 127,50 | 116,50 | 108,75 |
| 9 | 107,25 | 97,75 | 91,50 |
| 10 | 116,25 | 105,00 | 98,50 |
Lukas Janssen (5aFL) mit 85,75 Punkten, Hendrik Bahlmann (6aFL) mit 97,50 Punkten, Dominik Struck (7bFL) mit 102,50 Punkten und Nicole Witting (10aFL) mit 100,00 Punkten erhalten jeweils am Tag der Preisverleihungen (Mittwoch, den 22.06.2016) einen 3. Preis.
Jan Ahlers (6cL) mit 102,50 Punkten, Marit Perzul (7bFL) mit 110,00 Punkten und David Geesen mit 118,75 Punkten erhalten einen 2. Preis.
Einen 1. Preis aufgrund von 107,50 Punkten und das begehrte T-Shirt mit dem Känguru-Aufdruck bekommt Michael Focken (6bF), da er an unserer Schule die größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Aufgaben (20) gelöst hat.
Wir gratulieren ganz herzlich!
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- Maria Scheele
- Kategorie: Veranstaltungsberichte
Seit der 6. Klasse lernen wir Lateinschüler schon diese alte Sprache und übersetzen in den Stunden meist Texte, in denen es um die damalige Kultur geht. Vom 18. bis 22. April 2016 konnten wir uns nun endlich selbst einen Eindruck von den römischen Bauten und der römischen Kultur machen.
Am ersten Tag der Klassenfahrt sind wir am LSG um 08.00 Uhr losgefahren und haben um 15.30 Uhr die Jugendherberge im 32 km von Trier entfernten Bollendorf erreicht. Den Rest des Tages hatten wir Zeit, Bollendorf zu erkunden und unsere Zimmer und Betten zu beziehen. Wie an jedem Abend war nach dem Abendessen um 22.00 Uhr Nachtruhe.
Am Dienstag wurden zuerst das Amphitheater und die Kaiserthermen in Trier besichtigt. Wir fanden die unterirdischen Gänge dieser Gebäude besonders spannend. Danach wurde die Konstantinsbasilika bestaunt und wir konnten in der Innenstadt von Trier zu Mittag essen und shoppen gehen. Am Nachmittag ging es dann in das Rheinische Landesmuseum, wo eine Rallye stattfand. Um 16.00 Uhr haben wir die Porta Nigra zu Fuß erreicht und an einer Erlebnisführung teilgenommen, bei der Schauspieler die Geschichte der Porta Nigra lebendig nacherzählten. Nach diesem anstrengenden Tag ging es zurück zur Jugendherberge.
Am 20. April wurde dann Luxembourg besichtigt. Nach kurzer Freizeit und einem ersten Eindruck ging es für uns weiter zu einer Sightseeingtour, bei der zum Beispiel die Bockkasematten (in den Fels gehauene Festungsanlagen) besucht wurden. Abends fand dann auch noch eine Disco statt und einige von uns begrüßten noch eine andere Schulgruppe aus Frankreich, die in die Herberge kam.
Am letzten Ausflugstag ging es nach dem Frühstück wieder nach Trier. Dort wurde nach der Besichtigung des Domes und der Liebfrauenkirche eine Stadtrallye mit ungewöhnlichen Aufgaben (z.B. "Mache einen Knoten in eine ungekochte Spaghetti!" oder "Fotografiert euch mit dem Dreikönigenhaus!") veranstaltet. Nach erneuter Freizeit in Trier ging es in die Nähe von Saarburg, wo wir eine Greifvogelflugschau erlebten. Abends schauten die meisten Mädchen Germanys Next Topmodel und ein paar Schüler haben sich mit einigen Franzosen unterhalten und es wurden sogar Nummern ausgetauscht. Am letzten Tag wurden die Zimmer aufgeräumt und wir haben die Rückfahrt angetreten.
Im Allgemeinen fanden wir die Trierfahrt durch das abwechslungsreiche Programm sehr interessant und merken, dass durch diese Woche sowohl der Klassenzusammenhalt wie auch der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Klassen gewachsen ist.
Fotos der Fahrt gibt es hier zu sehen.
Autorinnen: Marie Baumann, Jolanda Müller, Antonia Hanekamp, Laura Pörschke und Selma Sezgen (alle 8d)