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Religion (Übersicht)

Das Fach Religion am LSG - eine Übersicht


Das Laurentius-Siemer-Gymnasium ist eine staatliche, nicht konfessionell gebundene Schule. Unseren Namenspatron haben wir aber sehr bewusst gewählt. Mit diesem Namen bringen wir zum Ausdruck, dass wir uns der christli­chen Tradition Europas verpflichtet fühlen und unseren Schülerinnen und Schülern die Religion als eine bereichernde Dimension menschlicher Existenz nahe bringen wollen."

Dieser Auszug aus den Pädagogischen Leitlinien des Schulprogramms des LSG beschreibt den Stellenwert des Faches Religion an unserer Schule. Sich an den Idealen unseres Namenspatrons orientierend, im Bewusstsein der christlichen Wurzeln und Traditionen seines Einzugsgebietes und im Geiste der ökumenischen Offenheit findet sich Religion nicht nur im Fächerkanon und Stundenplan des LSG als "ordentliches Lehrfach" wieder (vgl. die rechtlichen Grundlagen des Religionsunterrichtes), sondern dem Fach und seinen Anliegen werden an vielen Stellen in unserer Schule ganz bewusst ein größerer Wirkungsradius eingeräumt.
Zu den wesentlichen Bestandteilen des religiösen Lebens am LSG gehören daher neben dem  Religionsunterricht (Jahrgänge 5,6 und 10 konfessionell-kooperativ; Jahrgänge 7,8 und 9 konfessionsgebunden) auch die vielfältigen Angebote aus dem Bereich der Schulpastoral, die zu Selbsterfahrung, Identitätsfindung und zu einem tieferen Verständnis des christlichen Glaubens und der christlichen Kultur hinführen wollen:

In einer um ganzheitliche Erziehung bemühten Schule kann es nicht nur darum gehen, kognitive Fähigkeiten, Leistungsbereitschaft, Urteilsfähigkeit, Effizienz, Respekt vor der Würde des Individuums sowie Achtung vor der Schöpfung zu vermitteln, sondern sie hat sich auch darum zu bemühen, die ihr anvertrauten SchülerInnen zu motivieren und zu befähigen, in der globalen und pluralen Gesellschaft des beginnenden 21. Jahrhunderts, ausgestattet mit einer fundierten interkulturellen und interreligiösen Sprachkompetenz, den christlichen Glauben zu leben und auf seiner Grundlage der globalen Verantwortung des Menschen für seine Gegenwart und Zukunft gerecht zu werden. Besondere Bedeutung kommt hier der Ausbildung der sozialen Kompetenz der SchülerInnen im Umgang mit dem Nächsten zu, die sich in der Solidarität aus dem Glauben gründet und in allen Lebensbereichen zu bewähren hat. Diese Grundgedanken finden sich auch im Leitbild des LSG wieder.

Vor diesem Selbstverständnis versucht das LSG den Ansprüchen und Bildungszielen des Religionsunterrichtes, wie sie in den 2016 verabschiedeten Kerncurricula für Evangelische und Katholische Religion am Gymnasium für die Jahrgänge 5-10 benannt wurden, gerecht zu werden und diese so zu verwirklichen.
Verantwortlich dafür ist in erster Linie die Fachkonferenz Religion, die konfessionsübergreifend zusammengesetzt ist und ihr Wirken stets im Geiste einer zeitgemäßen Ökumene versteht und gestaltet.


Zentrale Dokumente zur Bedeutung und zum Selbstverständnis des Religionsunterrichts als pdf - Dateien:
1. pdf Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.): Der Religionsunterricht vor neuen Herausforderungen. Bonn 2005. (247 KB)
2.
pdf Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.): Die bildende Kraft des Religionsunterrichts. 5. Auflage. Bonn 2009. (195 KB)

KC Werte und Normen:
Werte und Normen - Kerncurriculum für das Gymnasium, Schuljahrgänge 5 - 10.

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