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Die Copacabana liegt im Saterland

Verfasst von Reinhard Walter. Veröffentlicht in Veranstaltungsberichte

beda4Auf seiner derzeitigen Deutschlandtour besuchte Pater Beda gestern das Laurentius-Siemer Gymnasium. Begleitet wurde er dabei von 12 Jugendlichen des Projekts „Nova Vida“ (Neues Leben) im Alter zwischen 14 und 22 Jahren. Der Franziskaner, der mit dem Aktionskreis Pater Beda seit fast 60 Jahren Entwicklungsarbeit in Brasilien leistet, kommt regelmäßig nach Deutschland, um Spenden zu sammeln und den Menschen von seiner Arbeit in Brasilien zu berichten.
Zum Repertoire der Tanzgruppe gehörten afrikanische, indianische und europäische Tänze. In ihren selbstgenähten, bunten Kostümen erzählten die jungen Männer und Frauen mit eindrucksvollen Tänzen Geschichten über die Kultur und und die Historie ihres Heimatlandes Brasilien. Aber auch eigenen Lebenserfahrungen wie Gewalt, Ausbeutung und Armut wurden in mitreißenden beda35Performances dargestellt. Mit Kommentaren, Erzählungen und kurzen Bildmeditationen führte Pater Beda durch das etwa 90 minütige Programm und sendete dabei eine klare Botschaft an die Schülerinnen und Schüler: Nur durch Toleranz, Liebe und den Glauben an Gott lassen sich soziale Ungleichheiten in Brasilien und in anderen Ländern der Welt beseitigen. Diese Worte kamen bei den Schülerinnen und Schülern gut an, die den Ausführungen Bedas und den Tanzvorführungen aufmerksam folgten und zum Schluss begeistert applaudierten. Als Zeichen der Verbundenheit erhielten alle Zuschauer am Ende der Veranstaltung ein buntes Freundschaftsarmband, dass sich die meisten sofort stolz um ihr Handgelenk banden.

Weitere Fotos der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.

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